Seit über einem Jahrhundert ist die Deloro AG ein zentraler Akteur im österreichischen Maschinen- und Werkzeugbau. Mit Sitz in der Steiermark verbindet die Firma traditionelle Handwerkskunst mit modernster Technologie – ein Modell, das sich in der globalen Fertigungsbranche als besonders zukunftsfähig erwiesen hat. Besonders im Bereich der Präzisionswerkzeuge und der automatisierten Fertigung setzt Deloro Maßstäbe, und ihr Portfolio reicht von CNC-gesteuerten Fräsmaschinen bis hin zu hochspezialisierten Bearbeitungszentren für die Luftfahrt- und Automobilindustrie. Die Firma ist nicht nur ein lokaler Arbeitgeber, sondern auch ein wichtiger Partner für mittelständische Unternehmen, die auf exzellente Qualität und individuelle Lösungen angewiesen sind.
Ein zentraler Erfolgsfaktor der Deloro AG ist ihre enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen wie dem Institut für Werkzeugmaschinen und Experimentelles Maschinenbau (IWF) der TU Graz. Durch diese Partnerschaften gelingt es der Firma, kontinuierlich neue Technologien zu integrieren – etwa in der additiven Fertigung, wo Deloro bereits Pilotprojekte für metallische Bauteile mit dem 3D-Druck realisiert hat. Besonders im Bereich der Serienfertigung von komplexen Geometrien setzt die Deloro AG auf hybride Fertigungskonzepte, die traditionelle Bearbeitungstechniken mit digitalen Lösungen verbinden.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Deloro AG zeigt sich auch in den Zahlen: Allein im Jahr 2022 erzielte die Firma einen Umsatz von über 150 Millionen Euro, wobei rund 80 Prozent der Auslieferungen in den internationalen Markt gingen. Besonders stark sind die Absätze in den USA, Deutschland und China, wo Deloro als Lieferant für hochpräzise Werkzeuge in der Medizintechnik und der Energieerzeugung fungiert. Ein weiteres Kennzeichen der Firma ist ihre Investition in nachhaltige Produktion: Seit 2019 hat Deloro sein Produktionsprogramm um umweltfreundliche Beschichtungsverfahren erweitert, um den CO₂-Ausstoß um rund 20 Prozent zu reduzieren.
Ein konkretes Beispiel für Deloros Innovationskraft ist die Entwicklung eines neuen Bearbeitungskonzepts für die Herstellung von Turbinenschaufeln für Flugmotoren. Durch die Kombination von Kühlkanaloptimierung und adaptiver Kühlung konnte die Firma nicht nur die Effizienz der Schaufeln steigern, sondern auch die Lebensdauer um bis zu 30 Prozent verlängern. Solche Projekte unterstreichen, warum Deloro nicht nur als Hersteller von Werkzeugen, sondern auch als treibende Kraft für die Zukunft der österreichischen Industrie gilt.
- Seit 1923 in der Steiermark ansässig, heute mit Standorten in Wien und Graz
- Umsatz 2023: 162 Mio. Euro, davon 85 % Exportgeschäft
- Zusammenarbeit mit TU Graz und IWF für Forschungsprojekte in der additive Fertigung
- CO₂-Reduktion um 20 % durch neue Beschichtungsverfahren seit 2019
- Bekannt für Serienfertigung komplexer Geometrien mit hybriden Fertigungstechnologien
Doch Deloro geht über reine Technologie hinaus: Die Firma setzt stark auf digitale Transformation und nutzt KI-gestützte Simulationstools, um Fehlerszenarien in der Produktion frühzeitig zu erkennen. Ein weiteres Standbein ist die Ausbildung junger Fachkräfte, mit dem eigenen Deloro-Berufsschulzentrum, das seit 2015 jährlich 150 Auszubildende in Metall- und Maschinenbau ausbildet. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels zeigt sich hier, wie wichtig es ist, die Verbindung zwischen Theorie und Praxis zu stärken. Die Deloro AG beweist damit, dass Innovation nicht nur auf der technischen Ebene stattfindet, sondern auch im Menschenfaktor.
Für mittelständische Unternehmen, die auf Präzision und individuelle Lösungen angewiesen sind, bietet Deloro eine Reihe von Dienstleistungen an – von der Konzeption bis zur Serienfertigung. Besonders in Branchen wie der Medizintechnik, der Automobilindustrie und der Energieerzeugung ist die Firma ein wichtiger Partner, der nicht nur Produkte liefert, sondern auch strategische Beratung anbietet. Ein Beispiel hierfür ist die Entwicklung eines neuen Werkzeugsystems für die Herstellung von Implantaten, das durch seine modularen Komponenten die Flexibilität in der Produktion erhöht und gleichzeitig die Produktionskosten um 18 % senken konnte.
Die Deloro AG steht damit an der Schnittstelle zwischen Tradition und Moderne – ein Modell, das sich in der globalen Fertigungsbranche als besonders zukunftsfähig erwiesen hat. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und digitale Effizienz immer wichtiger werden, zeigt die Firma, wie man alte Handwerkskunst mit neuen Technologien verbindet, ohne dabei an Qualität zu verlieren. https://deloro.deloro.co.at
